Geldanlage: Frauen beraten besser
Wenn Frauen Frauen beraten, addieren sich die positiven Effekte
Frauen sind die besseren Anleger. Das sagt die DAB Bank. Frauen sind auch die besseren Finanzberater. Das sagen die Fachfrauen von Svea Kuschel + Kolleginnen. Sie können es belegen: Während der MSCI World 2008 um 42% an Wert verlor, begrenzten sie die Verluste ihrer KundInnen auf durchschnittlich 8,4%. Ein Grund: Der wachsame Blick auf die Aktienquote.
München, 23. April 2009 – Die DAB Bank wollte wissen, ob sich Anlagestil und Anlageerfolge von Frauen und Männern unterscheiden. Sie hat deshalb fast eine halbe Million Depots untersucht. Ein Ergebnis: Im harten Jahr 2008 waren die Verluste der Frauen um 6 Prozentpunkte geringer als jene der Männer. Auch 2000/2001 hatte man vergleichbare Werte ermittelt. Wie kommt es zu diesem Vorsprung? Die DAB hat festgestellt, dass Frauen weniger in Aktien und dafür mehr in Anleihen und Investmentfonds investieren. Zudem sind sie sorgsamer in der Wahl ihrer Anlagen.
Frauen legen vorsichtiger an – und weitsichtiger
Diese Fakten sind Constanze Hintze aus der eigenen Praxis vertraut. Sie ist Geschäftsführerin von Svea Kuschel + Kolleginnen. Das Unternehmen bot als erstes in Deutschland Finanzdienstleistungen speziell für Frauen an und besteht seit fast 25 Jahren. Aus Erfahrung weiß Hintze: „Frauen wollen alles genau wissen und scheuen sich nicht zu fragen. Sie prüfen, welche Risiken sie eingehen. Sie suchen meist nicht die schnelle Gewinnchance, sondern die solide Anlage mit langfristigem Horizont.“
Die Bedürfnisse der Frauen werden in der üblichen Bankberatung nur selten erfüllt. Frauen wollen nicht mit Fachbegriffen eingenebelt werden, sondern wünschen konkrete Informationen sowie eine klare Sprache. Und sie erwarten eine Finanzplanung, die zu ihrem Leben passt.
Doppelt gut: Wenn Frauen beraten
Constanze Hintze sagt selbstbewusst: „Wenn Frauen Frauen beraten, addieren sich die positiven Effekte. Denn wir verstehen ihre Interessen und Motive aus eigenem Erleben. Und wir können als Fachfrauen aus dem unüberschaubaren Angebot an Produkten und Informationen das herausfiltern, was wirklich zu den Zielen der Kunden passt.“ Die Anlagen werden eher defensiv aufgestellt – das Sicherheitsdenken der Kundinnen und das Hintergrundwissen der Expertinnen ergänzen sich, die Risiken werden mit hoher Aufmerksamkeit geprüft.
Dreimal besser durch die Krise
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Während der MSCI World 2008 um 42% und die DAB-Depots von Frauen im Schnitt immer noch um 30% an Wert verloren, halten die KundInnen von Svea Kuschel + Kolleginnen der Finanzkatastrophe weitaus besser stand: Die Verluste wurden hier im Schnitt auf 8,4% begrenzt. Je nach dem Risikoprofil der einzelnen Kundin ließen sich sogar positive Renditen bis zu 5,3% erzielen.
Natürlich schmerzt Hintze jede einzelne Minuszahl. Doch sie ist auch stolz: „Viele Investoren haben in den letzten Monaten Verluste erlitten, die sich zu ihren Lebzeiten nicht wieder gut machen lassen. Unsere Anlageprinzipien bewähren sich dagegen selbst unter diesen extremen Bedingungen. Der Kapitalstock bleibt im Wesentlichen stabil und kann künftig wieder Früchte tragen!“
Feste Grundsätze und flexible Anlagen
Wie sehen diese wetterfesten Depots genau aus? Constanze Hintze fasst die drei wesentlichen Grundsätze zusammen: „Transparenz, Liquidität und Flexibilität stehen in unserer Beratung immer ganz vorn. Das heißt einfach: Wir wollen wissen und verstehen, was drin steckt. Man muss an das Geld herankommen, wenn man es benötigt. Und schließlich müssen sich die Anlagen an das Leben anpassen.“ Zertifikate von Lehman und anderen waren ihr zu undurchsichtig. Bei Einzelaktien ist das Risiko von Kursschwankungen zu hoch – zu beidem hat sie nie geraten.
An die alte Regel vom Kaufen und Liegenlassen glaubt sie nicht – sie will sich das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen lassen. Sie bevorzugt deshalb aktiv gemanagte Anlagekonzepte (Fonds), sowohl im Aktien-, als auch im Rentenbereich. Aktiv bedeutet, dass ein Fonds den Aktienanteil auch auf Null Prozent herunterfahren kann, wenn die Risiken zu hoch sind. Bei Anleihen geht es darum, zwischen langen und kurzen Laufzeiten zu wechseln, damit der Fonds in allen Marktlagen Rendite erwirtschaften kann. Rentenkonzepte auf Euro-Basis sind für sie grundsätzlich das Basisinvestment.
Seit sie im Frühjahr 2007 die ersten Alarmzeichen bemerkte, widmete sie den Aktienquoten besondere Aufmerksamkeit und sprach ihre KundInnen immer häufiger auf die veränderte Lage an. Auf ihren Rat und den ihrer Kolleginnen hin reduzierten viele nochmals die Risiken in ihren Depots. So betrug der Anteil an Aktien/Aktienfonds zum 31.12.2008 im Schnitt nur noch 19% – bei den Kundinnen der DAB waren es dagegen 41% und bei den Männern noch ganze 48%.
Immer mehr Männer nutzen die Beratung
Trotz dieser Ergebnisse ist Constanze Hintze überzeugt, dass sich die Geschlechter in ihrem Umgang mit Geld immer ähnlicher werden. Das liegt nicht nur an den Lehren, die viele aus der aktuellen Krise ziehen. Die Lebensrealität der Männer hat sich aufgrund des gesellschaftlichen Wandels stark verändert. Auch sie haben nur noch selten die klassische, lineare Arbeitsbiographie. Sie erleben ihre Familien intensiver als ihre Vorgängergenerationen und übernehmen hier viel mehr Verantwortung. Und schließlich dienen ihre Geldanlagen immer stärker vor allem der Vorsorge für das Alter. Diese Veränderungen spüren die Fachfrauen von Svea Kuschel + Kolleginnen: Mittlerweile kommen immer häufiger Männer zur Beratung und lassen sich von ihrem sicherheitsbewussten und flexiblen Anlagestil überzeugen.
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Über Svea Kuschel + Kolleginnen
1986 gründete Svea Kuschel das erste Finanzdienstleistungsunternehmen in Deutschland, das sich speziell an Frauen richtete. Ihr Ziel war es, Finanzthemen für Frauen besser zugänglich zu machen und die Beratung deutlich transparenter zu gestalten. Wurde sie anfangs noch von ihren - meist männlichen - Kollegen belächelt, nahm sie doch schnell eine Vorreiterrolle ein und wurde zur Trendsetterin. Für ihr Engagement hat Svea Kuschel 1999 die „Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste“ erhalten.
Im Sommer 2005 trat Constanze Hintze in das Unternehmen ein. Mit dem Jahreswechsel 2009 hat sie die Geschäftsführung übernommen. Auch sie kann auf eine mehr als zwanzigjährige Karriere als Finanzexpertin zurückblicken. Über 12.000 Frauen haben bis heute die Dienste der Finanzberaterinnen in Anspruch genommen, die ihr Wissen auch in Vorträgen, Seminaren, Artikeln und Büchern weitergeben. Im Juni 2008 erschien die überarbeitete Neuauflage des Buchs von Kuschel und Hintze: „Geld steht jeder Frau. Ein Wegbegleiter für eine reiche und sichere Zukunft“ (Allenburg Verlag).
Das Unternehmen hat Niederlassungen in München, Hamburg und in Oberursel.
Weitere Informationen:
Svea Kuschel + Kolleginnen
Finanzdienstleistungen für Frauen GmbH
Pressekontakt: Gabriele Lange
Nymphenburger Strasse 3 c
80335 München
Tel.: +49 - 89 - 54 54 38 - 24
Fax: +49 - 89 - 54 54 38 - 10
E-Mail: Gabriele.Lange@svea-kuschel.de
www.svea-kuschel.de
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