Ja zur geförderten Pflegeversicherung – aber sie genügt nicht!
Ja zur geförderten Pflegeversicherung – aber sie genügt nicht!
- Steuerliche Förderung der Pflegevorsorge mit Kapitaldeckung ist ein guter Ansatz
- Auch mit einer Zusatzversicherung sind die Risiken aber bei weitem nicht abgedeckt
- Schutz und Lebensqualität im Alter lassen sich nur durch umfassende Vorsorge- und Vermögensplanung erreichen
München, 16. November 2011 – Es gibt viele unsinnige Versicherungen und einige ganz wichtige. „Die private Pflegevorsorge gehört unbedingt zu den letzteren“, sagt Constanze Hintze, Geschäftsführerin der bankenunabhängigen Vermögensberatung Svea Kuschel + Kolleginnen Finanzdienstleistungen für Frauen. Nur zwei gute Gründe: „Wer sich im Pflegefall in guten Händen wissen will, muss aus eigener Tasche zuzahlen, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann angesichts der demografischen Entwicklung nur eine kleine Basis sein. Und: Wer heute vorsorgt, nimmt die Last von seinen Kindern, denn diese müssten im Ernstfall für die Pflegekosten der Eltern aufkommen, und dies häufig zulasten der eigenen Altersvorsorge.“ Vor diesem Hintergrund begrüßt Constanze Hintze die Ankündigung der Bundesregierung, die private Pflegeversicherung staatlich zu fördern: „Das, was Riester für die Altersvorsorge bedeutet, nämlich mit Steueranreizen die individuelle Altersvorsorge zu stärken, sollte auch für die Pflegeversicherung eingeführt werden. So kann jeder einen Kapitalstock aufbauen, der mit eigenen und Mitteln des Staates, seien es Zulagen oder Steuervergünstigungen, gespeist wird. Es wird Zeit, dass die Politik nachhaltig wirksame Lösungen für die Pflege findet.“
Eigene Vorsorge ist wichtig
Die staatliche Förderung der Pflegevorsorge würde vor allem den Frauen zugute kommen. „Die Pflege ist weiblich: Viele Frauen pflegen ihren Ehemann und sind als Witwe dann selbst auf fremde Hilfe angewiesen“, betont Constanze Hintze, die mit ihren Kolleginnen überwiegend Frauen in allen Fragen der Altersvorsorge und der Vermögensanlage berät. Ihren Kundinnen und Kunden empfiehlt sie deshalb schon lange eine zusätzliche private Vorsorge – prognostiziert aber auch, dass selbst die staatlich geförderte Pflegevorsorge das Pflegerisiko nicht komplett wird abdecken können. „So wie schon Riester nur ein Baustein für die Altersvorsorge ist, wird auch die neue geförderte Pflegevorsorge nicht für das Optimale ausreichen. Wirksamen Schutz und eine gute Lebensqualität im Alter erhält man nur durch eine umfassende Vorsorgeplanung“, so Hintze. Ein solches Finanzkonzept müsse neben verschiedenen Modulen für Rente und Pflegeabsicherung vor allem einen kontinuierlichen Vermögensaufbau beinhalten. Die Planung sollte individuell auf die Ziele, den Lebensstil, die Möglichkeiten und die Bedürfnisse jedes Menschen zugeschnitten sein und regelmäßig überprüft werden. Qualifizierte Beratung kann hier eine wertvolle Hilfe sein. Constanze Hintze betont: „Es kommt darauf an, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die die Kapitalmärkte bieten.“
Warnung vor dem schnellen online-Abschluss
Constanze Hintze weiß, wie groß der Informationsbedarf ist, wenn es um Lösungen wie Pflegetagegeld-, Pflegekosten- oder Pflegerentenversicherung geht. „Hier gibt es große Unterschiede und eine Menge Fallstricke zu beachten – schließlich will man sich im Notfall auf die Absicherung verlassen können“, erklärt Hintze. So gibt es Tarife, die auf den ersten Blick billig scheinen, aber erst bei Pflegestufe III wirksam werden. In anderen Fällen gibt es Geld nur bei vollstationärer Pflege, auch wenn der Betroffene lieber daheim betreut werden würde. Es kann auch festgelegt sein, dass es bei Demenz keine finanzielle Unterstützung gibt.
Eine verständliche Lösung ist gefordert
Auch aus dieser Erfahrung heraus appelliert Constanze Hintze an Politik und Versicherungswirtschaft, die Bedingungen der Pflegezusatzversicherung fair und transparent zu gestalten: „Ich wünsche mir, dass das neue Konzept weniger kompliziert sein wird, als beispielsweise das Riestern. Nur dann kann man die Menschen damit auch erreichen und animieren, hierfür Geld auf die Seite zu legen. Und: Das Modell darf die Älteren und die Kranken nicht ausschließen, sonst verfehlt es seinen Zweck!“
In ihrem aktuellen Buch „Vermögensplanung und Altersvorsorge für Frauen – Finanz-Knowhow und praktische Lösungen“ hat Constanze Hintze viele Beispiele und Lösungen aus mehr als 25 Jahren Beratungspraxis zusammengefasst. Auch auf das Thema Pflegevorsorge geht sie dabei detailliert ein.
Über Svea Kuschel + Kolleginnen
Svea Kuschel + Kolleginnen ist das erste Finanzdienstleistungsunternehmen in Deutschland, das sich speziell an Frauen richtete. 1986 wurde es mit dem Ziel gegründet, Finanzthemen für Frauen besser zugänglich zu machen und die Beratung deutlich transparenter zu gestalten – damit nahm Gründerin Svea Kuschel eine Vorreiterrolle ein und wurde zur Trendsetterin. Im Jahr 2011 feierte Svea Kuschel + Kolleginnen das 25. Firmenjubiläum.
Mehr als 15.000 Frauen haben bis heute die Dienste des Teams von Svea Kuschel + Kolleginnen in Anspruch genommen. Die Angebotspalette reicht von der ganzheitlichen Vermögensberatung über die Altersvorsorge bis hin zur Finanzanlage mit allen am Markt angebotenen Produkten.
Seit 2009 hat Constanze Hintze, die im Sommer 2005 in das Unternehmen eingetreten war, die Geschäftsführung inne. Sie kann, wie alle Kolleginnen aus dem Team, auf eine langjährige Erfahrung als Finanzberaterin zurückblicken. Im Mai 2011 ist im Münchner Kösel-Verlag ihr zweites Finanzbuch: „Vermögensanlage und Altersvorsorge für Frauen – Finanz-Know-how und praktische Lösungen“ erschienen.
Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und Niederlassungen in Hamburg und Oberursel bei Frankfurt.
Weitere Informationen:
Svea Kuschel + Kolleginnen
Finanzdienstleistungen für Frauen GmbH
Pressekontakt: Gabriele Lange
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Mobil: +49 - 172 - 296 11 23
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E-Mail: Gabriele.Lange@svea-kuschel.de
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