Unternehmensprofil

Svea Kuschel + Kolleginnen

 

Historie

Gut 25 Jahre ist es her, dass Svea Kuschel das erste Finanzdienstleistungsunternehmen für Frauen in Deutschland gegründet hat. Damals war das etwas völlig Neues, Unbekanntes. Schließlich waren die Finanzen eine reine Männerdomaine: Kreditberaterinnen oder Versicherungsverkäuferinnen gab es zwar schon viele, aber eine unabhängige Finanzdienstleisterin war ein komplettes Novum. Damals hörte man von Frauen, die man auf Finanzthemen ansprach, nur allzu oft den Standardsatz: „Darum kümmert sich mein Mann“.

Das Unternehmen heute

Das erste Finanzdienstleistungsunternehmen von Frauen für Frauen in Deutschland hat seit dem Maßstäbe gesetzt. Schwerpunkt der Arbeit von Svea Kuschel + Kolleginnen ist die langfristige Vermögensgestaltung und die Altersvorsorge. Das ungewöhnlich erscheinende Konzept, nämlich eine Finanzberatung von Frauen für Frauen, wurde ein enormer Erfolg: Mehr als 15.000 Menschen haben inzwischen die Beratung von Svea Kuschel + Kolleginnen in Anspruch genommen. Aktuell zählt das Unternehmen rund 5.200 zufriedene Kundinnen und Kunden. 15 Prozent davon sind männlich.

Die Zukunft von Svea Kuschel + Kolleginnen hat eine mehr als solide Basis. Die Gründerin hat sich Ende 2008 aus der aktiven Unternehmensführung zurückgezogen. Seit 2005 hat Constanze Hintze die Geschäftsführung inne. Sie blickt, wie alle Kolleginnen aus dem Team, auf eine langjährige Erfahrung als Finanzberaterin zurück. Nun zeichnet sie für die Beratungs- und Unternehmensstrategie verantwortlich. Ihr ist auch der Ausbau der Beratungskapazitäten und die räumliche Ausbreitung zu verdanken: Svea Kuschel + Kolleginnen haben neben ihrem Hauptsitz in München Büros in Hamburg (2006) und im Rhein-Main-Gebiet (Anfang 2007) aufgemacht.

Die Geschäftsführerin ist seit rund 25 Jahren im Finanzgeschäft tätig, zuletzt als Partnerin der PEH Wertpapier AG, die seit 2005 auch Eigentümerin des Unternehmens ist. Die PEH Wertpapier AG hat in den letzten Jahren ganz verstärkt auf Diversifikation gesetzt. Aus der einstigen Fondsgesellschaft ist einer der größten bankenunabhängigen Vermögensverwalter geworden. Zu dem Konzern gehören eine unabhängige Fondsplattform, eine Vermögensverwaltung und zahlreiche Standorte für die Kundenbetreuung. Hintze: „Da passen Finanzexpertinnen mit Schwerpunkten in der Altersvorsorge und in der Beratung von Frauen doch ideal dazu."

2011 feiert das Unternehmen sein 25jähriges Jubiläum.

Die weibliche Interessenslage

Pflegen Frauen einen anderen Umgang mit Geld und Vermögen als Männer, und sind ihre finanziellen Interessen anders gelagert? Da kommen viele Dinge zusammen. Manche Finanzberater wollen meist sofort ein Produkt verkaufen, ohne überhaupt die Lebenssituation oder den finanziellen Kontext zu hinterfragen, geschweige denn zu kennen, und sofort entsteht bei den Frauen das Gefühl, überfahren und manipuliert zu werden. Sie fühlen sich unwohl und empfinden die Verkaufsmethodik als unseriös. Von Anfang an ging es deshalb um einen differenzierteren Umgang mit den Kundinnen und mit den angebotenen Produkten.

Was brauchen und wollen die Frauen?

Spezielle Produkte für Frauen – abgesehen von einer flexiblen Altersversorgung, die individuelle Einzahlungsmöglichkeiten und Beitragspausen (Stichwort Erziehungsurlaub oder Auslandsaufenthalte) berücksichtigt und die mittlerweile zu einem gängigen Produkt geworden ist – lehnen wir ab. Frauen brauchen keine wie auch immer gearteten „weiblichen“ Finanzprodukte, es geht einfach darum, wie sie sich in ihrer gegebenen Lebenssituation verstanden und daran orientiert auch beraten fühlen. Zudem verstehen Frauen immer mehr von Finanzthemen. Sie streuen ihr Geld stärker, interessieren sich zunehmend für Aktien, fragen nach nachhaltigen Investitionen und interessieren sich für die Chancen in bestimmten Schwellenländern.

Frauen in der Finanzberatung sind sehr erfolgreich

Sie sind kompetent, arbeiten präzise und ihre Empathie schafft die notwendige Brücke zum Privatanleger. Nicht nur Frauen werden gern von Frauen beraten. Denn diese teilen die gleichen Erfahrungen, sie kennen die Wünsche – und die Probleme. Die Lebensläufe der Menschen enthalten sehr häufig Brüche und Wendepunkte. Mit Standardangeboten kommt man hier auf keinen guten Weg. Frauen und Männer sind sehr anspruchsvoll, wenn es um die Beratung geht. Sie wollen mit ihren Anliegen ernst genommen werden, erwarten eine klare Sprache und individuelle Lösungen.

Das Angebot

Das Beratungs- und Leistungsangebot von Svea Kuschel + Kolleginnen reicht daher von der ganzheitlichen Vermögensplanung über Existenz-Absicherung bis hin zur Altersvorsorge. Dabei werden jene Finanzprodukte eingesetzt, die zum Kundenwunsch passen und unseren hohen Qualitätsansprüchen standhalten. Sehr genau wird geprüft, welche Produkte die besten Konditionen und nachhaltigen Ergebnisse haben und sich optimal eignen. Wir reden über Rentenversicherungsvarianten ebenso wie über Wertpapierdepots, Beteiligungen oder Investmentfondssparpläne, und natürlich sind auch Immobilien oder Scheidungen Themen.

Begeisterung wecken

Dass sich aber noch etliche Frauen in der Finanzwelt nicht ganz so gut auskennen, ist leider eine Tatsache. Viele verlassen sich in der Tat noch blind auf die Vermögensabsicherungsmaßnahmen des Ehemannes. Aber: Frauen wissen, was sie nicht wissen, und wenn sie sich dem Thema einmal genähert haben, arbeiten sie sich oft fachkundig ein und sind mit Begeisterung dabei. Das sehen wir in unseren Beratungsgesprächen. Manche Männer hingegen glauben oftmals von vornherein, alles zu wissen, und sind demzufolge nicht selten beratungsresistent. Das Ergebnis ist eine höhere Risikofreudigkeit, die nicht selten aus Nichtwissen resultiert. Frauen gehen da überlegter vor.

Februar 2011

 

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