Ruhestand planen, Lücken erkennen, Steuern sparen:
die Basisrente 2026
Wie viel Einkommen werden Sie im Ruhestand haben, und reicht es für das Leben, das Sie sich vorstellen? Diese Frage steht am Anfang jeder guten Altersvorsorge. Beantworten lässt sie sich nicht mit einem einzelnen Produkt, sondern mit einer Ruhestandsplanung.
Erst der Überblick, dann die Lösung
In einer Ruhestandsplanung stellen wir Ihre künftigen Einkünfte Ihrem Bedarf im Ruhestand gegenüber. Dazu zählen gesetzliche Rente oder Versorgungswerk, betriebliche und private Vorsorge sowie Ihr Vermögen. So wird sichtbar, ob und wo Versorgungslücken bestehen und mit welchen Bausteinen Sie diese schließen können. Ein Baustein, der zugleich Ihre Steuerlast senkt, ist die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt.
Kapitalaufbau mit Steuervorteil: 2026 sind bis zu 30.826 Euro steuerlich absetzbar
Seit 2005 ist die Basisrente fester Bestandteil der staatlich geförderten Altersvorsorge. Diese wird im kommenden Jahr um das Altersvorsorgedepot sinnvoll erweitert. Die Rürup-Rente ist, anders als die gesetzliche Rente, vollständig kapitalgedeckt. Mit Ihren Beiträgen bauen Sie also Ihr eigenes Vorsorgevermögen auf.
Beiträge zur Basisrente können Sie 2026 bis zu 30.826 Euro als Sonderausgaben geltend machen, bei Zusammenveranlagung bis zu 61.652 Euro. Sie mindern unmittelbar Ihr zu versteuerndes Einkommen. Steuerlich zählt, wann Sie zahlen: Was bis zum 31. Dezember 2026 eingezahlt ist, wirkt für das Steuerjahr 2026.
Selbständige und Unternehmerinnen haben den größten Effekt
Wichtig: Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu einem Versorgungswerk werden auf diesen Höchstbetrag angerechnet, bei Angestellten einschließlich des Arbeitgeberanteils. Wer den Höchstbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlt, kann 2026 noch bis zu 11.966 Euro zusätzlich absetzen. Den größten Hebel haben daher Selbständige und Unternehmerinnen, die nicht gesetzlich rentenversichert sind und eine hohe Steuerlast tragen.
Individuell auf Sie zugeschnitten
Sie entscheiden, wie Ihre Beiträge angelegt werden: chancenorientiert mit Aktienfonds oder sicherheitsorientiert klassisch. Aktienanlagen bieten Renditechancen, unterliegen aber Kursschwankungen. Je früher Sie beginnen, desto länger wirkt der Zinseszinseffekt. Doch auch einige Jahre vor Rentenbeginn kann sich ein Vertrag bei hoher Steuerlast noch auszahlen.
Übrigens: Die Basisrente hat sich auch bei hohen Abfindungszahlungen bewährt – ein Thema, mit dem wir in unserer Beratungspraxis häufig Berührung haben.
Ausgezahlt wird ausschließlich eine lebenslange monatliche Rente, frühestens ab dem 62. Lebensjahr. Die Ansprüche sind nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar. Das eingezahlte Kapital ist also langfristig gebunden und unterliegt erst im Alter der nachgelagerten Besteuerung.
Ihr nächster Schritt: Ihr Weg zu uns
Ob und in welcher Höhe eine Basisrente für Sie sinnvoll ist, zeigt Ihre persönliche Ruhestandsplanung. Vereinbaren Sie Ihr persönliches Gespräch zur Ruhestandsplanung. Am besten rechtzeitig vor dem Jahresende, damit Sie Ihren Spielraum für 2026 noch nutzen können.